Spende an den Arbeitskreis Asyl

500 Euro für den Arbeitskreis Asyl

Aus dem diesjährigen Erlös des Adventszaubers hat die Gröbenbachschule am 21.12.2015 einen Scheck von 500 Euro an den Arbeitskreis Asyl überreicht. Wir möchten die Gelegenheit nutzen und dem Arbeitskreis gleichzeitig ganz herzlich für die tolle Unterstützung und seine wertvolle Arbeit Danke sagen.

Weihnachten im Erzgebirge

Weihnachtlicher Besuch aus dem Erzgebirge in der Klasse 3a
Kerzenschein, der Duft von Räucherwerk und leuchtende Kinderaugen. Auf den Tischen stehen Räuchermännchen, Weihnachtspyramiden, Nussknacker und Kerzenhalter in Form von Engeln und Bergmännern.
In der Klasse 3a war diesen Montag (21.12.2015) ein ganz besonderer Besuch zu Gast! Frau Handtke brachte uns viele weihnachtliche Anschauungsstücke aus dem Erzgebirge und dazu noch viele spannende Geschichten mit. Im Folgenden ist zu lesen, was wir heute alles erfahren haben.
Die Entstehung der Holzschnitzereien aus dem Erzgebirge war eher ein Zufall. Denn zu Beginn war die Holzschnitzerei nur das Hobby der dort arbeitenden Bergleute. Als aber der Bergbau eingestellt wurde, wurde die Holzschnitzerei ein Hauptverdienst in der Region.

Es qualmt gemütlErzgebirge01ich aus seiner Pfeife oder es raucht aus dem Kochtopf – die Räuchermännchen
Früher standen die Räucherkegel einfach auf kleinen Tellerchen in den Wohnungen. Dann kam die Idee auf, diese mit Figuren schöner zu gestalten. Die Räuchermännchen (aus Holz oder Blech) stellten damals nur Berufe aus der Region dar, so etwa den Vogelhändler, den Spielzeugverkäufer oder auch die Köchin. Heute werden auch andere Berufe dargestellt. Die Zutaten für die Räucherkegel sind teilweise sehr kurios. Neben Holzkohle und Holzmehl, Weihrauch und Sandelholz enthalten sie auch Kartoffelmehl!

Knack die Nuss Herr Nussknacker
Der weltberühmte Nussknacker war ursprünglich als Kinderspielzeug gedacht. Er wird aus einem Holzblock herausgedrechselt und dann mit Armen, Beinen, Haaren und Farbe sowie dem „Knacker“ (=Hebel) versehen. Heute sind die Haare aus Kunstfasern, aber früher wurden sie aus Hasenfell gefertigt. Die Figuren schauen meist sehr grimmig und stellen ebenfalls verschiedene Berufsgruppen dar. Es gibt Polizisten, Förster, Bergmänner und Könige. Manche Figuren reiten sogar auf einem Pferd, das sind die Husaren.

Engel und Bergmann
Die Kerzenhalter in Engels- und Bergmannsform kommen aus dem kirchlichen Bereich. Im Erzgebirge sorgten nämlich Bergmannfiguren aus Zinn mit Kerzen in den Händen für das Licht in der Kirche. Als Kerzen dann günstiger wurden, weil neue Herstellungsverfahren und Zutaten aufkamen, konnten sich die Menschen diese Art der Beleuchtung auch nach Hause holen. Zum Bergmann kam dann auch bald die Figur des Engels hinzu. Dieser sieht wie eine normale Frau aus dem Erzgebirge aus (langer Rock, Schürze), aber die mit Goldfarbe bemalten Flügel reflektieren das Licht besonders schön.
Immer rundherum im Kreis –die Weihnachtspyramide

Erzgebirge02Die sich im Kerzenschein drehenden Weihnachtspyramiden aus dem Erzgebirge sind etwas ganz besonderes. Der karussellähnliche Aufbau zeigt im Inneren traditionell christliche Motive (Engel, Christi Geburt) oder Bergleute und den Wald. Durch die Wärme der Kerzen wird die Luft erwärmt, steigt auf und treibt das Flügelrad an. Dieses bewegt dann wiederum die verschiedenen übereinander angeordneten Teller. Entstanden sind die Pyramiden (genau wie der Christbaum) aus den immergrünen Zweigen und Lichtergestellen, welche die Menschen als Schutz vor Unheil in der dunklen Zeit des Jahres aufgestellt haben. Die Idee für den Antrieb der Pyramiden haben sich die Bergleute von ihrer Arbeit abgeschaut. Dort bewegten aber Pferde den Antrieb und pumpten somit Wasser aus dem Bergwerk oder zogen Lasten nach oben.

 

Hell erstrahlt im Lichterschein – der Schwibbogen

Erzgebirge03Statt aus Metall sind die Schwibbögen heute aus Holz gefertigt. Auch ihre Bedeutung hat sich gewandelt. Waren sie früher eine Erinnerung an den Eingang des Stollens oder auch an den Himmelsbogen mit Sonne, Mond und Sternen, so sind sie heute nur noch Zierde. Die Motive spiegelten den Alltag der Bergleute wieder und es wurde darin auch ihre Sehnsucht nach Tageslicht deutlich. Denn im Winter begann die Arbeit im Bergwerk vor Sonnenaufgang und endete erst nach Sonnenuntergang. Das Licht des Bogens am Fenster sollte zudem den Bergleuten den Weg zurück nach Hause weisen. Denn die Arbeit Untertage war beschwerlich und gefährlich, und die Frauen der Bergleute lebten in ständiger Sorge um das Wohlergehen ihrer Männer.

M. Zettl

Adventszauber 2015

Der Adventszauber an der Gröbenbachschule in Gröbenzell bezauberte auch in diesem Jahr wieder gleichermaßen Schüler, Lehrer, Eltern, Omas & Opas sowie Bekannte und Verwandte. Im Vorfeld wurde für den großen Abend am 16.12.2015 fleißig in den Klassen gebastelt, geprobt und dekoriert. Die Schülerinnen und Schüler begeisterten das Publikum mit weihnachtlichen Liedern, Tänzen und Sprechstücken. Außerdem konnten auf dem kleinen Adventsmarkt in der Aula die Basteleien bestaunt und erworben werden. Für das leibliche Wohl war durch den Elternbeirat, den Förderverein und den Hort bestens gesorgt. Ein herzliches Dankeschön an die vielen fleißigen Hände, die auch in diesem Jahr wieder zum Gelingen des Abends beigetragen haben.

Adventsfeier

Im Advent treffen sich alle Klassen am Montagmorgen in der Aula. Dort singen wir unser Adventslied und erfahren in diesem Jahr etwas über Heilige, die mit der Advents- und Weihnachtszeit zu tun haben. Dies sind die Heilige Barbara, der Heilige Nikolaus, die Heilige Lucia und der Heilige Franz von Assisi. Am 2. Montag hatten wir dabei sogar Besuch von finnischen Lehrern.

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Geschenk mit Herz

Wie jedes Jahr beteiligten sich auch heuer die Schüler und Eltern der Gröbenbachschule an der Aktion Geschenk mit Herz, die alljährlich von humedica organisiert, durchgeführt und betreut wird.  Fleißig wurden 67 Päckchen mit Spielsachen, Schreibutensilien, Kleidung, Süßigkeiten und Kosmetikartikeln befüllt und am 19.11.2015 von ehrenamtlichen Helfern an der Gröbenbachschule abgeholt. Zahlreiche Schüler halfen tatkräftig und mit großer Freude beim Beladen des Lastwagens.

Die Päckchen aus Bayern gehen an Kinder in Osteuropa. Zu den Partnerländern von humedica gehören u. a. Albanien, Rumänien, die Ukraine, Serbien und der Kosovo. Diese Kinder werden in Projekten von humedicas Partnerorganisationen betreut. Zusätzlich bleiben ein paar Päckchen in Bayern und werden an ausgewählte Tafeln und Flüchtlingskinder verteilt. Aber auch Kinder aus Übersee, etwa in Brasilien, Äthiopien oder den Philippinen erhalten Weihnachtsgeschenke.  Geschenk mit Herz verbindet Kinder und deren Familien aus Deutschland mit bedürftigen Kindern weltweit, ein großartiges Erlebnis für alle.

Die ehrenamtlichen Helfer von humedica zeigten sich erneut überwältigt von der großen Spendenbereitschaft der Gröbenbachschule und nahmen die Päckchen freudig für Kinder in Not entgegen.